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Pustkuchen und Goethe : die Streitschrift als produktives Verwirrspiel / Thomas Wolf

Von: Resource type: Ressourcentyp: BuchBuchSprache: Deutsch Reihen: Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte ; 101Verlag: Tübingen : Niemeyer, 1999Beschreibung: IX, 448 S : Ill., Notenbeisp ; 22 cmISBN:
  • 3484321016
Schlagwörter: Genre/Form: Andere physische Formen: Erscheint auch als: Pustkuchen und Goethe. Online-Ausgabe Tübingen : Max Niemeyer Verlag, 2015. 1 online resource (448p.)DDC-Klassifikation:
  • 831/.6
RVK: RVK: GK 4441 | GL 7463LOC-Klassifikation:
  • PT2100.P83
Inhalte:
Hochschulschriftenvermerk: Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 1996 Zusammenfassung: Klappentext: Der Dichter und Pädagoge Friedrich Pustkuchen (1793-1834) mystifizierte 1821 das literarische Publikum mit den sogenannten "falschen Wanderjahren", in denen das Goethesche Poesieverständnis und der "Wilhelm Meister" herbe Kritik erfuhren. Heftige Reaktionen zahlreicher goethetreuer Literaten (von Arnim bis Tieck) und etliche Invektiven Goethes belegen die Wirksamkeit von Pustkuchens Werk, das Goethe zur zweiten Version der "Wanderjahre" von 1829 angeregt hat. Durch die Beschäftigung mit Pustkuchens romanesker Streitschrift läßt sich ein deutlicheres Bild der gehaltlichen und formalen Entwicklung der "Meister"-Romane gewinnen. Gleichzeitig zeigen sich Goethes zunehmende konzeptionelle Schwierigkeiten mit den im "Meister" propagierten Lebensidealen. Der literarische Streitfall, der als einzige Initialzündung der Goethekritik zu Lebzeiten Goethes gelten kann, zeigt die schwierige soziale und geistige Situation deutscher Autoren der Restaurationszeit angesichts von Goethes beherrschendem Einfluß und gestattet es, eine Art goethespezifisches Meinungsprofil für das frühe 19. Jahrhundert zu entwerfen. Durch eine Fülle von Archivmaterialien konnten Friedrich Pustkuchens Leben und seine kritische Beziehung zum Werk und zur Ästhetik Goethes detailliert dargestellt werden. Zu diesem Zweck wurden in einem umfangreichen Textanhang schwer zugängliche Texte Pustkuchens publiziert, darunter zum ersten Mal seine beiden Briefe an Goethe. Die vielfältigen germanistischen Versäumnisse und Fehlinterpretationen im Fall Pustkuchens, die dokumentiert werden, werfen am Rande auch ein interessantes Schlaglicht auf die deutsche Übergrößen-Philologie und die Kanonisierung der Weimarer Klassik am Beispiel Goethes.Call number: Grundsignatur: 2004 A 10448PPN: PPN: 301362939
Exemplare
Medientyp Heimatbibliothek Standort Signatur Status Barcode
Magazinbestand ausleihbar Bibliothek Campus Süd Geschlossenes Magazin 2004 A 10448 Verfügbar 46874913090
Anzahl Vormerkungen: 0