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Der Europäische Landbote : die Wut der Bürger und der Friede Europas oder warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss / Robert Menasse

Von: Resource type: Ressourcentyp: BuchBuchVerlagsnummer: 551/05616Sprache: Deutsch Verlag: Wien : Zsolnay, 2012Beschreibung: 110 S. ; 10 mm x 10 mm, 10 gISBN:
  • 9783552056169
  • 3552056165
Weitere Titel:
  • Die Wut der Bürger
  • Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss
Schlagwörter: DDC-Klassifikation:
  • 300
  • 321.05
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RVK: RVK: MK 5100 | GN 7832Zusammenfassung: Robert Menasse reist nach Brüssel und erlebt eine Überraschung nach der anderen: offene Türen und kompetente Informationen, eine schlanke Bürokratie, hochqualifizierte Beamte und funktionale Hierarchien. Kaum eines der verbreiteten Klischees vom verknöcherten Eurokraten trifft zu. Ganz im Gegenteil, es sind die nationalen Regierungen, die die Idee eines gemeinsamen Europa kurzsichtigen populistischen Winkelzügen unterordnen. Damit werden sie zu Auslösern schwerer politischer und wirtschaftlicher Krisen in der EU. Menasses furioser, dem Geist Georg Büchners verpflichteter Essay fordert nichts weniger als "die Erfindung einer neuen, einer nachnationalen Demokratie". „In einem mitunter etwas fahrig geschriebenen Essay fühlt der österreichische Schriftsteller Robert Menasse der EU auf den Zahn. Er kommt zu Erkenntnissen, die ihn selbst überraschen: Die EU sei unser Untergang – zum Glück. Am Anfang stand für Robert Menasse die Idee, einen Roman zu schreiben, dessen Hauptperson ein EU-Bürokrat sein würde. Zur Recherche zog er für ein paar Monate nach Brüssel. Was er dort sah, geriet ihm jedoch nicht zu Literatur, sondern zu einem ausgedehnten Essay über die Europäische Union, über ihr Herkommen, ihren Zustand und ihr unvermeidliches Ende. «Entweder geht das Europa der Nationalstaaten unter, oder es geht das Projekt der Überwindung der Nationalstaaten unter. So oder so, die EU ist unser Untergang», so Menasse. Deutschland und Angela Merkel kommen in seinen Ausführungen schlecht weg, die Griechen etwas besser, aber auch nicht gut. Am besten schneidet der ab, der Held des Romans sein sollte: der Beamte der EU-Kommission“ (NZZ). „Durch Menasses Essay strahlt die schöne, große Tradition des österreichischen Weltbürgertums, durchsetzt von einem gesunden Hass auf die "Piefkes" und auf den Geist der Renationalisierung“ (dradio.de)PPN: PPN: 721495648
Exemplare
Medientyp Heimatbibliothek Signatur Status
Institutsbestand FORUM T10-93 Nicht ausleihbar
Anzahl Vormerkungen: 0

Deutsch