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Ästhetischer Kapitalismus / Gernot Böhme

Von: Mitwirkende(r): Resource type: Ressourcentyp: BuchBuchSprache: Deutsch Reihen: Edition Suhrkamp ; 2705Verlag: Berlin : Suhrkamp, 2016Auflage: Erste Auflage, OriginalausgabeBeschreibung: 158 Seiten : IllustrationenISBN:
  • 3518127055
  • 9783518127056
Schlagwörter: Andere physische Formen: Erscheint auch als: Ästhetischer Kapitalismus. Online-Ausgabe Berlin : Suhrkamp, 2016. 1 Online-Ressource (159 Seiten) | Erscheint auch als: Ästhetischer Kapitalismus. Online-Ausgabe Berlin : Suhrkamp, 2016. 1 Online-Ressource (158 Seiten) | Erscheint auch als: Ästhetischer Kapitalismus. Online-Ausgabe Originalausgabe. Berlin, Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 2016. 1 Online-RessourceDDC-Klassifikation:
  • 339.4701 22/ger
  • 330
  • 300
RVK: RVK: QD 110 | QW 300 | MS 4745 | CC 7750 | EC 2460Zusammenfassung: Wenn ein neues Smartphone auf den Markt kommt, bilden sich frühmorgens Schlangen vor den palastartigen Shops. Das zeigt, dass es heute nicht nur um den Gebrauchswert einer Ware geht (dass man mit einem solchen Gerät telefonieren oder im Internet surfen kann), sondern auch um das, was Gernot Böhme als ihren »Inszenierungswert« bezeichnet. Die Inszenierung von Produkten und Lebensstilen ist ein zentrales Merkmal des ästhetischen Kapitalismus, dessen Erscheinungsformen Böhme nachspürt. Indem er sich mit der Ideologie des Wachstums, der Soundlandschaft in Shoppingcentern und dem Zusammenhang von Leistungsideologie und Konsum befasst, leistet er einen wichtigen Beitrag zu einer Rekonstruktion und Erweiterung der Theorie der Kulturindustrie auf den Bereich des Wirtschaftslebens. „Aus der von Adorno beschriebenen Kulturindustrie ist eine ästhetische Ökonomie geworden, der luxurierende Verschwendung und ein erotisch-perverses Verhältnis zur Eskalation von Konsum und Verbrauch immanent sind. Illustriert und entfaltet wird die These vom ästhetischen Kapitalismus durch Essays etwa über die Gläserne Manufaktur des VW-Konzerns in Dresden oder eine Frankfurter Shopping-Mall. Dass diese ästhetische Ökonomie der Verausgabung an der recht unschönen Ökologie knapper Ressourcen ihre Grenze findet bzw. finden wird, ist die stets mitklingende und hinreichend bekannte Begleitmusik der Essaysammlung, deren Reiz auch darin liegt, dass sie noch einmal ein Panorama linker Kapitalismus- und Kulturkritik von Adorno bis Baudrillard bietet“ (NZZ) - GebrauchswertCall number: Grundsignatur: 2016 A 3040PPN: PPN: 840863225
Exemplare
Medientyp Heimatbibliothek Sammlung Standort Signatur Status Barcode
Freihandbestand ausleihbar Bibliothek Campus Süd wirt 3.1 Lesesaal Wirtschaftswissenschaften und Informatik (LSW) 2016 A 3040 Verfügbar 52238928090
Anzahl Vormerkungen: 0