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Tod, Modernität und Gesellschaft : Entwurf einer Theorie der Todesverdrängung / Armin Nassehi; Georg Weber

By: Contributor(s): Resource type: Ressourcentyp: BuchBookLanguage: German Publisher: Opladen : Westdt. Verl., 1989Description: 483 SISBN:
  • 3531120352
Subject(s): RVK: RVK: BH 8270 | CC 6600 | BW 50750 | CV 8000 | MS 6300 | BE 2460 | BK 6100 |
Contents:
I. Teil: Erkenntnistheorie des Todesbewußtseins1. Erkenntnistheoretische Vorüberlegungen -- 2. Die intuitive Todesgewißheit -- 3. Das Sein zum Tode -- 4. Der Tod des andern -- 5. Erste Zwischenbilanz: Mehrdimensionalität des Todeswissens -- II. Teil: Zur Geistesgeschichte des Todes -- 1. Der Tod in der mythischen Welt -- 2. Tod und Unsterblichkeit in der antiken Metaphysik -- 3. Tod und Auferstehung nach biblischer Überlieferung -- 4. Der Tod in der neuzeitlichen Metaphysik -- 5. Der Tod im Denken des 19. und 20. Jahrhunderts -- 6. Zweite Zwischenbilanz: Todeserfahrung und Individualität -- III. Teil: Die Thanatopraxis der Moderne -- 1. Verdrängung des Todes -- 2. Der Begriff des „natürlichen Todes“ -- 3. Hospitalisierung des Todes -- 4. Bestattung und Trauer -- 5. Exkurs: Opfertod und Todesopfer -- 6. Dritte Zwischenbilanz: Modernität und Todesverdrängung -- IV. Teil: Die Genese moderner Todesverdrängung -- 1. Die „Entzauberung“ des Todes -- 2. Vom religiösen zum profanen Todesbild -- 3. Der Tod im Zivilisationsprozeß -- 4. Vierte Zwischenbilanz: Modernisierung und Todesverdrängung -- V. Teil: Überwindungsversuche - Zur Rekonstruktion des Memento mori -- 1. Das Memento mori als Gesellschaftskritik -- 2. Zur Kommunizierbarkeit des Memento mori in der Moderne -- 3. Die Religion und die Sinngebung des Todes -- 4. Verhülltheit des Todes -- Literatur -- Personenregister.
Literaturverz. S. 433 - 460
Literaturverz. S. [433] - 460
Summary: Klappentext: Daß der Tod in modernen Gesellschaften "verdrängt" wird, gehört zu den scheinbar sicheren Wissensbeständen des alltagsweltlichen common-sense. Hauptziel der Untersuchung ist, mit gesellschaftstheoretischen Mitteln dieses vermeintlich sichere Urteil auf seinen Gehalt kritisch zu überprüfen. Nach einer erkenntnistheoretischen und geistesgeschichtlichen Hinführung zum Thema bekommt die Formulierung einer sozialwissenschaftlich fundierten Theorie der Todesverdrängung, die die üblichen kulturkritischen Folien einer totalisierenden Vernunft- und Modernitätskritik vermeidet, einen zentralen Stellenwert. Die in einem letzten größeren Gedankenschritt formulierten "Überwindungsversuche" moderner Todesverdrängung beziehen die Kriterien ihrer Kritik aus den Kategorien der Moderne selbst und nicht von einem extramundanen Standpunkt her.Call number: Grundsignatur: 2004 A 31371Review(s): Rezensionen: Other relationships: Weitere Beziehungen: PPN: PPN: 026750716
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Magazinbestand ausleihbar Bibliothek Campus Süd Geschlossenes Magazin 2004 A 31371 Available 47494467090
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